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Vitamine gegen Bluthochdruck

Wie können Vitamine bei Bluthochdruck helfen?

Mehrere Vitamine sind bei Bluthochdruck von Bedeutung. Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bezeichnet, gilt als Antioxidans und Fänger von freien Radikalen. Aufgrund dieser Wirkungsweise ist Vitamin C so wichtig bei Hypertonie. Vitamin E vereint viele unterschiedliche Antioxidantien, die unerwünschte Oxidationen im Körper verhindern. Auch dieser Effekt führt dazu, dass sich Bluthochdruck nicht im Körper manifestieren kann. Weil die Zellen unter Beigabe von Vitamin E nicht mehr durch freie Radikale angegriffen werden, sind Arterienwände geschützt und bewahren ihre Elastizität. Weil sich das Vitamin zusätzlich positiv auf die Blutgerinnung auswirkt, wird Thrombose vermieden und zwangsläufig das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko gesenkt.

Wie werden Vitamine am besten eingenommen?

Sie nehmen die Vitamine C und E auf unterschiedliche Wege ein:

  1. Zitrusfrüchte liefern Ihnen Vitamin C in großen Mengen.
  2. Frisches Obst, insbesondere Beeren, ist ebenfalls reich an Vitamin C.
  3. Gemüsesorten wie Paprika oder Kohl und Früchte wie Hagebutten, Erdbeeren, Sanddorn oder Papaya zeichnen sich ebenfalls durch einen hohen Vitamin C-Gehalt aus.
  4. Alternativ ist Vitamin C in entsprechenden Präparaten oder Multivitaminen enthalten.
  5. Vitamin E nehmen Sie über biologische Pflanzenöle wie Weizenkeim- oder Sesamöl zu sich. Allerdings sollten Sie diese Öle nicht erhitzen. Kokos- und Olivenöl sind weitere wichtige Vitamin E-Lieferanten, die Sie bei Bedarf fürs Braten verwenden dürfen. Rotes Palmöl verfügt ebenfalls über einen hohen Anteil an Vitamin E und befindet sich in Samen, Nüssen, Mandeln sowie Pinien- und Sonnenblumenkernen.

Welche Dosierung wird bei den Vitaminen empfohlen?

Für die Einnahme von Vitamin C empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung einen Mittelwert von 100 Milligramm. Um Bluthochdruck zu bekämpfen, dürfen Sie getrost die 1,5-fache Menge verwenden. Die Einnahme von Vitamin E ist an bestimmte Personengruppen gekoppelt. Zum Beispiel sollten Kinder und Jugendliche weniger als 10 Milligramm, Frauen 11 bis 12 Milligramm sowie Männer 12 bis 15 Milligramm einnehmen. Für Schwangere sind 13 Milligramm, für stillende Mütter 17 Milligramm an Vitamin E sinnvoll.

Welche Nebenwirkungen können die Vitamine auslösen?

Nebenwirkungen von Vitamin C sind relativ gering. Nur sehr selten treten bei einer Injektion von Vitamin C Überempfindlichkeitsreaktionen an den Atemwegen oder der Haut auf. Vereinzelt sind Kreislaufstörungen einschließlich Schwindel, Sehstörungen oder Übelkeit nicht ausgeschlossen. Nebenwirkungen können bei einer Einnahme von Vitamin E nur durch eine Überdosierung auftreten. Klassische Symptome wären in diesem Fall eine überdurchschnittliche Blutungsneigung, Übelkeit oder Kopfschmerzen. Von der Einnahme von künstlichem Vitamin E sollten Sie absehen.

Andere Anwendungsbereiche von Vitaminen

Vitamin C unterstützt weiterhin zahlreiche Stoffwechselvorgänge, die mit einer Bildung von neuem Gewebe oder Hormonen einhergehen. Weiterhin regt das Vitamin die Eisenbildung im Körper an und verhindert eine Festsetzung von krebserregenden Verbindungen. Die Ascorbinsäure ist eine Bereicherung fürs Immunsystem und dadurch hilfreich, um Erkältungen vorzubeugen. Vitamin E beugt einer Bekämpfung von Diabetes und Krebs vor. Weil dieses Vitamin die Nervenzellen im Gehirn „einbettet“, verlangsamt sich der Alterungsprozess im Körper und vor allem im Gehirn.

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