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Betablocker Nebivolol

Was ist Nebivolol?

Nebivolol ist ein Blutdrucksenker aus der Kategorie der Betablocker. Der Wirkstoff wurde im Jahr 1996 zugelassen und ein Jahr später auf dem Markt eingeführt. Das Medikament wird verwendet, um Bluthochdruck zu verringern und den Blutdruck dauerhaft zu stabilisieren.

Was bewirkt Nebivolol im menschlichen Organismus?

Nebivolol ist ein kardioselektiver Betablocker, der Beta 1-Rezeptoren am Herzen beeinflusst. Diese Rezeptoren sind Bindeglieder an sympathischen Fasern des vegetativen Nervensystems, die durch die körpereigenen Botenstoffe Adrenalin sowie Noradrenalin in Gang gesetzt werden. Die Aufgabe von Nebivolol besteht darin, diese körpereigenen Botenstoffe an Rezeptoren zu verdrängen und damit deren Wirkungsweise zu verhindern. Als Folge dieses Vorgangs wird der Blutdruck gesenkt. Auch die Anzahl der Herzschläge reduziert sich.

Was sind die Anwendungsgebiete von Nebivolol?

Sie nehmen ein Medikament zu sich, das bei bestehendem Bluthochdruck die Blutdruckwerte verringert und den Blutdruck auf Dauer stabilisiert. Des Weiteren ist der Arzneistoff ein bewährtes Mittel zur Behandlung leichter oder mittelschwerer chronischer Herzmuskelschwäche. Vor allem bei erkrankten Personen über 70 Jahre hat sich das Medikament bei Standardtherapien durchgesetzt.

Welche Dosierung von Nebivolol wird empfohlen?

Die Dosierung wird individuell und in Abhängigkeit des Krankheitsbildes vom Arzt festgelegt. Normalerweise wird der Wirkstoff in Tablettenform eingenommen. Bei Bedarf ist es möglich, den Arzneistoff auf mehrere Rationen zu verteilen. Unabhängig vom Essen sollte die Dosis aber stets zur gleichen Tageszeit von Ihnen eingenommen werden. Die blutdrucksenkende Wirkung des Arzneistoffes stellt sich nach ein bis zwei Wochen ein. Komplett entfaltet das Medikament seine Wirkungskraft womöglich erst nach vier Wochen. Aus therapeutischer Sicht kann die Notwendigkeit bestehen, Nebivolol mit einem anderen Wirkstoff gegen Bluthochdruck zu kombinieren.

Welche Nebenwirkungen kann Nebivolol auslösen?

Jeder zehnte Behandelte ist von Nebenwirkungen betroffen, die sich in Form von Schwindel oder einem verlangsamten Herzschlag äußern. Schwindel ist eine Nebenwirkung, die insbesondere zu Therapiebeginn auftritt. Jeder zehnte bis hundertste Patient klagt zudem über unerwünschte Nebenwirkungen wie Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Atemnot, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Wasseransammlungen im Körper.

Videotipp:

Weitere wichtige Hinweise zum Medikament

Bitte sehen Sie von einer kombinierten Einnahme mit Arzneistoffen gegen Herzrhythmusstörungen ab, die Reizweiterleitungsstörungen am Herzen verursachen können. Bitte nehmen Sie Nebivolol nicht zusammen mit zentral wirksamen Bluthochdruckmitteln ein. Bei Diabetikern kann eine Einnahme eine Unterzuckerung auslösen. Eine Blutdrucksenkung kann sich durch eine parallele Anwendung von Antidepressiva, Schlafmitteln oder Antipsychotika verstärken. Auch COPD-Patienten und Asthmatiker sollten das Arzneimittel nur mit Vorsicht einnehmen. Weil Betablocker zu einer verminderten Durchblutung der Plazenta führen kann, sollten Schwangere auf Nebivolol verzichten.

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