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Antihypertensiva Lercanidipin

Abgabeform: rezeptpflichtig

Anbieter: Stadapharm GmbH
Stadastr. 2-18
61118 Bad Vilbel
Tel.: 06101 603-0
Homepage: www.stada.de

Darreichungsform: Filmtabletten

Was ist Lercanidipin?

aktiver Wirkstoff:
Lercanidipin Hydrochlorid

sonstige Bestandteile:
Croscarmellose, Natriumsalz
Hypromellose
Laktose 1-Wasser
Magnesiumstearat
Maisstärke, vorverkleistert

Wie wirkt sich die Einnahme von Lercanidipin im Körper aus?

Lercanidipin ist ein sogenannter Kalziumkanalblocker, der die Kanäle der Wand der Gefäßmuskulatur blockiert. Dadurch sorgt der Wirkstoff dafür, dass Kalzium in Muskelzellen eindringt. Weil Kalzium allerdings für ein Einziehen der Muskelzelle notwendig ist, erhalten die Muskelzellen durch den Kalziummangel einen Entspannungseffekt. Als Konsequenz dessen werden Blutgefäße erweitert. Die Durchblutung verbessert sich und der Blutdruck fällt.

Was sind die Anwendungsgebiete von Lercanidipin?

Lercanidipin wird bei der Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt, insofern die Erkrankung auf keine organischen Ursachen zurückzuführen ist. Weiterhin wird das Arzneimittel in Kombination mit Hemmstoffen des Renin-Angiotensin-Aldosterin-Systems oder Betablockern verwendet, um einem hohen Blutdruck entgegenzuwirken. Lercanidipin wird dann als Kombinationspräparat eingesetzt, wenn eine Behandlung mit dem Einzelwirkstoff nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat.

Welche Dosierung wird bei Lercanidipin empfohlen?

Die empfohlene Dosis hängt von der Menge des Wirkstoffs ab. Bei einer Filmtablette mit 10 Milligramm ist es üblich, eine einfache Dosis pro Tag zu sich zu nehmen. Bitte nehmen Sie das Arzneimittel mit ausreichend Flüssigkeit zu sich. In Abhängigkeit des individuellen Krankheitsbildes und Behandlungserfolgs kann die Dosierung von Lercanidipin auf bis zu 20 Milligramm gesteigert werden. Allerdings sollte ein Anstieg der Dosis schrittweise erfolgen. Immerhin kann es bis zu zwei Wochen dauern, bis der Arzneistoff die endgültige blutdrucksenkende Wirkung erzielt. Eine Filmtablette mit einer Dosis von 20 Milligramm ist in zwei gleiche Hälften teilbar.

Welche Nebenwirkungen kann Lercanidipin auslösen?

Relativ häufig treten bei einer Einnahme des Medikaments Kopfschmerzen, Hautrötungen sowie ein Wärmegefühl auf. Gelegentlich müssen Sie mit diesen Nebenwirkungen rechnen:

  1. Herzklopfen
  2. Empfindungsstörungen
  3. Müdigkeit
  4. Schwindel
  5. Angina Pectoris-Anfälle
  6. Knöchelschwellungen
  7. schneller Herzschlag.

Selten, aber nicht auszuschließen, sind Nebenwirkungen wie Durchfall, Agranulozytose, Völlegefühl, Übelkeit oder Zahnfleischwucherungen. Insbesondere bei älteren Patienten ist eine Langzeitanwendung oft mit vermehrtem Brustwachstum verbunden.

Weitere wichtige Hinweise zum Medikament

Bitte beachten Sie, dass eine Einnahme von Lercanidipin zu einer beeinträchtigen Reaktionsfähigkeit sowie verstärkter Blutdrucksenkung bei eingeschränkter Leberfunktion führen kann. Eine geringe bis mäßige Beeinträchtigung ist ebenfalls bei der Bedienung von Maschinen sowie Verkehrstüchtigkeit zu erwarten. Vermuten Sie eine allergische Reaktion nach der Einnahme des Medikaments, kontaktieren Sie bitte aus Sicherheitsgründen einen Mediziner. Bitte sehen Sie von einer Einnahme ab, wenn Sie an einer unbehandelten Herzmuskelschwäche, Unverträglichkeit gegen den Wirkstoff oder Kalziumkanalblocker oder Nieren- bzw. Leberfunktionsstörungen leiden.

Hinweis: Überwachen Sie ihre Blutdruckwerte! Informieren Sie sich bei uns über OberarmHandgelenk Blutdruckmessgeräte.
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