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Antihypertensiva Felodipin

Abgabeform: rezeptpflichtig

Anbieter: Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50
90449 Nürnberg
Tel.: 0911/4302-0
Fax: 0911/4302-411

Darreichungsform: Retardtabletten

Was ist Felodipin?

aktiver Wirkstoff:
Felodipin

sonstige Bestandteile:
Cellulose, mikrokristallin
Eisen
Eisenoxid
Hypromellose
Lactose 1-Wasser

Wie wirkt sich Felodipin im Körper aus?

Felodipin ist ein Kalziumkanalblocker des Nifedipin-Typs, der Kanäle in der Gefäßmuskulatur-Wand blockiert und dadurch einem Einströmen von Kalzium in den Muskelzellen entgegenwirkt. Muskelzellen werden entspannt und Blutgefäße erweitert. Eine Verbesserung der Durchblutung sowie ein sinkender Blutdruck sind die logische Folge. Nach oraler Gabe wird das Medikament nahezu komplett vom Körper aufgenommen. Eine Wirkung ist nach spätestens 60 Minuten nachweisbar. Dadurch sinkt der Blutdruck spätestens nach zwei bis drei Stunden um bis zu 22 Prozent. Es bedarf etwa zwei bis drei Wochen, bis sich der Blutdruck im Normalbereich einpegelt.

Was sind die Anwendungsgebiete von Felodipin?

Felodipin ist ein Arzneimittel, das ausschließlich für die Behandlung von Bluthochdruck angewendet wird. Eine Voraussetzung zum Einsatz des Medikaments ist jedoch, dass der Blutdruck nicht organisch bedingt sein darf.

Welche Dosierung von Felodipin wird empfohlen?

Vor allem bei älteren Patienten ist es wichtig, dass mit der Einnahme von Felodipin langsam begonnen und im Bedarfsfall schrittweise gesteigert wird. Im Gegenzug sollte ein Absetzen des Arzneimittels ebenfalls ausschleichend erfolgen.

Sie erhalten die Tabletten mit Felodipin in den Dosierungen mit 2,5, 5 sowie 10 Milligramm. Damit Sie die gewünschte Dosis erhalten, können Sie auch mehrere Tabletten miteinander kombinieren. Normalerweise benötigen Bluthochdruck-Patienten allerdings 5 Milligramm des Wirkstoffes pro Tag. Diese Dosis kann bei Bedarf auf bis zu 10 Milligramm gesteigert werden. Generell sollten Sie und Ihr Arzt jedoch beachten, dass zwischen jeder Dosiererhöhung ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Wochen liegen sollte. Die Retardtabletten nehmen Sie morgens unzerkaut und mit genügend Flüssigkeit zu sich. Verzichten Sie bei der Einnahme auf einen gleichzeitigen Verzehr größerer Fettmengen.

Welche Nebenwirkungen kann Felodipin verursachen?

Nebenwirkungen von Felodipin treten mehr oder weniger häufig auf. Relativ oft müssen Sie mit Kopfschmerzen oder Durchblutungsschüben mit Wärmegefühl rechnen. Gelegentlich oder gar selten verursacht das Arzneimittel diese Formen des Unwohlseins:

  1. Empfindungsstörungen
  2. Müdigkeit
  3. Schwindel
  4. Herzklopfen
  5. Angina Pectoris-Anfälle
  6. schneller Herzschlag
  7. Durchfall
  8. Übelkeit
  9. Zahnfleischwucherungen.

Weitere wichtige Hinweise zum Medikament

Allergische Reaktionen sind bei einer Einnahme von Felodipin nicht auszuschließen. Treten diesbezügliche Zeichen bei Ihnen auf, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Weil der Abbau des Wirkstoffs bei einer eingeschränkten Leberfunktion nur unzureichend erfolgt, kann die Blutdrucksenkung überdurchschnittlich hoch sein. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden. Felodipin geht in Muttermilch über.

Hinweis: Überwachen Sie ihre Blutdruckwerte! Informieren Sie sich bei uns über OberarmHandgelenk Blutdruckmessgeräte.
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