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Antihypertensiva Reserpin

Abgabeform: rezeptpflichtig

Anbieter: Novartis Pharma GmbH
Roonstraße 25
90429 Nürnberg
Tel.: 0911 2730
Fax: 0911 27312653

Darreichungsform: Tabletten

Was ist Reserpin?

aktive Wirkstoffe:
Clopamid
Reserpin

sonstige Bestandteile:
Arabisches Gummi
Erdnussöl
hydriertes, Cetylalkohol
Siliciumdioxid
hochdisperses, Lactose-1-Wasser, Macrogol 6000
Maisstärke
Cellulose, mikrokristallin
Povidon K 25
Saccharose
Stearinsäure,
Talkum
Carminsäure
Titandioxid

Wie wirkt sich Reserpin im Körper aus?

Reserpin ist ein aus der Pflanze Rauwolfia serpentina gewonnenes Alkaloid, das sich im Nervensystem entfaltet und die Aktivität mehrerer Botenstoffe reguliert. Reserpin schwächt die Wirkungskraft von Noradrenalin ab und reduziert die aktivierende Wirkungsweise des Sympathikus. Darauf basierend weiten sich Blutgefäße aus. Der Herzschlag verlangsamt sich. Dementsprechend erzielt Reserpin eine beruhigende und blutdrucksenkende Wirkung.

Was sind die Anwendungsgebiete von Reserpin?

Reserpin kommt als Medikament gegen Bluthochdruck zum Einsatz. Sehr häufig wird das Arzneimittel mit Thiaziden sowie thiazidähnlichen Entwässerungsmitteln kombiniert. In homöopathischen Substanzen wird Reserpin in Kombination mit anderen Pflanzenextrakten verwendet, um diese medizinischen Anwendungsbereiche abzudecken:

  1. Linderung von Erregungszuständen
  2. Linderung leichter Angststörungen
  3. Schlafstörungen
  4. Spannungskopfschmerz.

Welche Dosierung wird empfohlen?

Die Dosierung hängt vom jeweiligen Krankheitsbild ab. Weil die Nebenwirkungen des Arzneimittels zum Teil sehr heftig und unangenehm sind, ist es sinnvoll, die Dosis so gering wie möglich zu halten. Dennoch ist es natürlich erforderlich, dass die Einnahme von Reserpin die gewünschte Wirkung erzielt.

Welche Nebenwirkungen sind mit einer Einnahme von Reserpin verbunden?

Reserpin ist häufig kein Arzneistoff der ersten Wahl. Denn im Vergleich zu vielen anderen Medikamenten sind die Nebenwirkungen bei diesem Medikament sehr heftig und treten häufig auf. Das Nutzen-Schaden-Verhältnis muss vor einer Einnahme von Reserpin mit Bedacht gegeneinander abgewogen werden. Möglicherweise können bei Ihnen bei einer Einnahme diese Nebenwirkungen eintreten:

  1. Wassereinlagerungen im Gewebe
  2. Depressionen
  3. Geschwüre am Magen oder Zwölffingerdarm
  4. leichte mit der Parkinson-Erkrankung verbundene Symptome
  5. Schläfrigkeit
  6. Müdigkeit
  7. verlangsamter Herzschlag
  8. Erektionsstörungen
  9. Übelkeit/Erbrechen
  10. Durchfall
  11. Blutdruckabfall
  12. verstopfte Nase.

Weitere wichtige Hinweise zum Medikament

Bei einer Einnahme von Reserpin ist es möglich, dass der Wirkstoff Müdigkeit hervorruft oder Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigt. Ihre Fähigkeit zur Bedienung von Maschinen oder aktiven Teilnahme am Straßenverkehr kann durch das Medikament behindert werden. Haben Sie das Gefühl, dass das Medikament bei Ihnen allergische Reaktionen auslöst, kontaktieren Sie bitte einen Mediziner.

Weil Nachweise über eine unbedenkliche Einnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit noch nicht vorhanden sind, sollten betroffene Frauen von einer Einnahme absehen. Selbiges gilt für Kinder unter 18 Jahren. Bei Erkrankungen wie Asthma, Depressionen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, arteriellen Durchblutungsstörungen, gestörter Nierenfunktion oder Krampfanfällen raten Ärzte ebenfalls von einer Einnahme ab.

Hinweis: Überwachen Sie ihre Blutdruckwerte! Informieren Sie sich bei uns über OberarmHandgelenk Blutdruckmessgeräte.
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