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Löwenzahn gegen Bluthochdruck

Wie ist Löwenzahn bei Bluthochdruck behilflich?

Löwenzahn, in diesem Falle Löwenzahnkraut, verfügt über eine blutbildende und blutreinigende Wirkungskraft. Eine häufige Ursache für Hypertonie ist häufig eine unzureichende Balance zwischen Leber und Galle, die auf Ursachen wie Stress, Anspannung und Unzufriedenheit zurückzuführen ist. Dieser Unausgeglichenheit bekämpft Löwenzahn effektiv. Das Heilkraut regt im menschlichen Körper das komplette Drüsensystem an, dem auch Leber und Galle angehören.

Ein wichtiger Inhaltsstoff in Löwenzahn ist Diuretikum. Dieser Wirkstoff sorgt dafür, dass die Niere aktiviert und Wasser aus dem Körper ausgeschwemmt wird – denn auch ein vermehrter Wasseranteil ist ein häufiger Grund für Bluthochdruck. Die Diuretika verhindern, dass die Niere Mineralstoffe zurück in den Kreislauf befördert. Werden die Mineralstoffe ausgeschieden, senkt sich automatisch die Flüssigkeitsmenge im Organismus. Die logische Folge: der Blutdruck fällt ab.

Wie kann Löwenzahn eingenommen werden?Löwenzahn gegen Bluthochdruck

Löwenzahn steht in diversen Teemischungen, in Filterbeuteln, als Verdauungs- oder Instant-Tee zur Verfügung. Weiterhin bietet der Handel zahlreiche Kombinationspräparate, die allesamt in oraler Form angeboten werden. Eine Einnahme von Löwenzahn ist dementsprechend auch über Kapseln, Tabletten, Dragees, Tonika oder Tropfen möglich. Dennoch wird der Frischpflanzenpresssaft von Medizinern als wirksamstes Präparat bewertet.

Unser Tipp: Möchten Sie Löwenzahntee selbst zubereiten, setzen Sie ein bis drei Gramm des fein geschnittenen Krauts mit kaltem Wasser an. Lassen Sie diese Mischung zehn Minuten lang ziehen, geben Sie die Mixtur anschließend durch ein Teesieb.

Welche Dosierung empfehlen Mediziner?

Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt bei einem Aufguss einen Esslöffel auf eine Tasse Wasser. Bei einer Tinktur sollten Sie dreimal pro Tag zwischen 10 und 15 Tropfen zu sich nehmen. Um Löwenzahn abzukochen, geben Sie bitte 3 bis 4 Gramm des Krauts auf eine Tasse Wasser.

Welche Nebenwirkungen können durch Löwenzahn entstehen?

Eine Einnahme von Löwenzahnpräparaten könnte zu einer Absonderung von saurem Magensaft führen. Darauf basierend, könnte eine Reizung der Magenschleimhaut entstehen. Kontaktallergien treten in seltenen Fällen bei einer zusätzlichen Einnahme mit Milchsaft auf. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand allerdings nicht.

Wichtige Anwendungsgebiete von Löwenzahn

Die Wurzeln und Blätter des Löwenzahns wirken sich positiv auf Störungen des Galleflusses sowie Verdauungsprobleme wie Blähungen aus. Außerdem regt das Heilkraut den Appetit sowie die Harnausscheidung an. In dem Gewächs enthaltene Bitterstoffe kräftigen das Immunsystem. Des Weiteren sagt die Volksmedizin der Pflanze hilfreiche Effekte bei Verstopfung, Magen- und Leberproblemen sowie bei unzureichender Harnausscheidung zu. In der Homöopathie ist Löwenzahn ebenfalls in der antroposophischen Therapie von Bedeutung.

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