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ACE Hemmer Lisinopril

Was ist Lisinopril?

Lisinopril ist ein als ACE-Hemmer klassifiziertes Medikament, das eine Erweiterung der Blutgefäße sowie Flüssigkeitssekretion im Urin herbeiführt. Das Arzneimittel begünstigt eine Senkung des Blutdrucks und verbessert die Herz-Pumpen-Funktionalität.

Wie wirkt Lisinopril?

Lisinopril ist ein Wirkstoff, der als Einzel- oder Kombinationspräparat angeboten wird. Im Gegensatz zu anderen ACE-Hemmern ist Lisinopril allerdings kein Prodrug. Das heißt, dass dieses Medikament nicht erst im Körper aktiviert werden muss. Dennoch setzt die Wirkung erst eine Stunde nach der Einnahme ein und hält daraufhin für 24 Stunden an. Der Wirkstoff Lisinopril wird nur zu etwa einem Viertel im Körper aufgenommen. Patienten mit einer unzureichenden Urinausscheidung oder starken Nierenfunktionsstörung dürfen nur eine geringe Dosis zu sich nehmen.

Was sind die Anwendungsgebiete von Lisinopril?

Lisinopril ist ein ACE-Hemmer, der zu einer Normalisierung des Blutdrucks eingesetzt wird. Bei Beginn einer Herzmuskelschwäche entlastet das Medikament das Organ zumeist noch allein. Im fortgeschrittenen Stadium muss Lisinopril zumeist mit Betablockern oder einem Entwässerungsmittel kombiniert werden. Auch für die Behandlung von Diabetes Mellitus Typ 2 ist der Wirkstoff von Bedeutung.

Welche Dosierung wird empfohlen?

Die übliche Dosierung des Medikaments in Tablettenform variiert zwischen 10 und 80 Milligramm. Das jeweilige Anwendungsgebiet sowie der Schweregrad der Erkrankung sind ausschlaggebende Faktoren. Kinder, Jugendliche sowie Personen mit einer Nierenfunktionsstörung erhalten generell eine niedrigere Dosis. Die Tabletten sollten täglich etwa zur gleichen Zeit eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen kann Lisinopril auslösen?

Relativ häufig treten folgende Nebenwirkungen auf:

  1. starker Blutdruckabfall mit Schwindel
  2. Sehstörungen
  3. Schwächegefühl
  4. Übelkeit
  5. Oberbauchschmerzen
  6. Nierenfunktionsstörungen
  7. Verdauungsstörungen.

Symptome wie trockener Reizhusten, Heiserkeit, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, allergische Hautreaktionen oder ein Mangel an weißen oder roten Blutkörperchen kommen nur gelegentlich vor. Folgende Nebenwirkungen werden zwar nur selten von Patienten beklagt, sind aber dennoch möglich:

  1. Benommenheit
  2. Depressionen
  3. nervliche Missempfindungen in Beinen und Armen
  4. Bronchienverengung bis zum Asthma
  5. Herzrhythmusstörungen
  6. Mundtrockenheit.

Videotipp:

Weitere wichtige Hinweise zum Medikament

Die verschreibungspflichtigen Medikamente sollten von Diabetikern mit besonderer Vorsicht eingenommen werden. Weisen die Behandelten ein sogenanntes Quincke-Ödem auf, ist ebenfalls von einer Einnahme des Arzneistoffes Abstand zu nehmen. Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel und stillende Mütter sollten ebenfalls auf andere Mittel gegen Bluthochdruck zurückgreifen. Weil der Wirkstoff insbesondere nach der Einnahme Schwindel oder Benommenheit erzeugen kann, ist es sinnvoll, in den ersten Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen. Einige Schmerzmittel wie Ibuprofen verringern die blutdrucksenkende Wirkungsweise von Lisinopril. Im Gegenzug verstärkt der ACE-Hemmer die Wirkung von Medikamenten wie Lithium, wassertreibenden Mitteln oder Mitteln gegen Depressionen.

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